Myspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter GraphicsMyspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter Graphics Myspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter GraphicsMyspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter GraphicsMyspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter GraphicsMyspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter GraphicsMyspace Glitter Graphics, MySpace Graphics, Glitter Graphics



  Startseite
  mein abc
  Umfragen !
  sehenswerte clips
  tot vor dem pc
  bilder
  links
  rock
  freunde
  skaten
  Kontakt
 


Webnews



http://myblog.de/rockskater93

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ich sass am PC wie fast jeden Abend. Immer als ich nach hause kam, setzte ich mich an den Computer, wählte mich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis mich meine Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Ich hatte mich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo ich nicht an ihn dachte. Ich hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte ich darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Wir hatten nie so richtig über uns selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so. Ich wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie ich selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Ich konnte ihm vertrauen, konnte mich loslassen, konnte mich fallen lassen, wenn ich mit ihm chattete, was ich sonst nicht konnte. In real war ich sehr schüchtern, traute mir kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn ich mit ihm sprach, dann konnte ich mich richtig fallen lassen und meinen Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass ich mich in ihn verlieben würde, daran dachte ich nie. Ich hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; Ich konnte nichts mehr dagegen machen. Es vergingen einige Tage. Ich dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber ich schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem ich beschloss, es ihm zu sagen. Als ich mich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Ich wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute nicht. Ich hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam mir die Idee, meine E-mails nachzulesen. Ich hatte Post, es war eine Mail von ihm. Als ich den Betreff las, stieg in mir ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in meinem Bauch...Ein Gefühl, das mir die Luft wegbleiben liess. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Ich machte die Mail auf... ------- Na du! Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen. In wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich dich jetzt auch in ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst. ------- Ich konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in mein Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als ich das las. Die Tränen konnte ich nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über meine Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in mich hineinfrassen. Ich war alleine daheim; zum Glück. So hätte ich es mich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte ich auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus mirr heraus, als hätte ich seit Jahren nicht mehr geweint. Ich hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in mir zerstören, verbrennen... Ich wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der ich vertraut hatte. Der ich alles über mich erählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die ich liebte, hasste mich. Ich wollte nicht mehr leben. Alles, woran ich geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es mir so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade ich, und nicht ein anderer naiver Chatter? Ich sah nicht mehr richtig, meine Augen waren voller Tränen. Und in mir brannte es förmlich. Ich konnte mich noch daran erinnern, dass meine Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als ich sie per Zufall gefunden hatte. Ich setzte mich wieder an den PC, vor mir der Posteingang - Keine neuen Nachrichten... Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als ich es aufmachte. Darin hatte es einige weisse Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Ich nahm mir eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in meinem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte ich mir, und schluckte den Rest der Tabletten auch. Wie lange ich da sass und auf Post von ihm wartete konnte ich nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Mein Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In meinem Magen brannte es, doch ich spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, meine Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer. Man fand mich am nächsten Morgen. Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschrim, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand: ------- Huhuuu! Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun... Denn ich liebe dich...




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung